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Verfügbarkeit

haneWIN DNS Server
Version 1.6

Copyright 2002-2016, Herbert Hanewinkel, Neuried

Aktualisiert:
April 2016

Übersicht

Die Software implementiert einen DNS Server zum Einsatz auf Windows Rechnern und unterstützt dynamische DNS Updates nach RFC 2136.
Der Server kann dabei für die zu verwaltende Domäne entweder als Erster Nameserver oder auch als Backup Nameserver konfiguriert werden.
Der Server ist als "recursive DNS forwarder" mit Cache konzipiert. Anfragen zur nicht lokalen Domäne werden an externe Nameserveradressen weitergeleitet, wenn die Anfragen nicht aus dem lokalen Cache beantwortet werden können.
Über eine konfigurierebare Liste können Namen oder komplette Domänen (z.B. Werbeanbieter, Nutzerverfolgung,...) gesperrt werden.

Der DNS Server ist für Windows 200x/XP/VISTA/7/8/10 als Dienst implementiert. Der Dienst kann über ein Kontrollfeld der Systemsteuerung überwacht werden. Für Windows 9x/ME ist der DNS Server als Anwendung realisiert und kann als benutzerunabhängiger Dienst konfiguriert werden.

Sowohl Dienst als auch Anwendung sind als 32- und 64-Bit Version implementiert.

Die haneWIN DNS Server Software ist Shareware
Sie erhalten das Recht die Software bis zu 30 Tage testen. Zur weiteren legalen Nutzung muss die Software lizensiert werden. Einzelheiten zur Registrierung finden Sie in bestell.txt.


Installation

Voraussetzungen

Windows 200x/XP/VISTA/7/8/10 Rechner mit konfiguriertem TCP/IP Protokoll. Die Anwendung kann unter Windows 9x/ME eingesetzt werden. Bei Windows 95 ist der Winsock 2 Update erforderlich.

Installation des DNS Server Dienstes

  1. Installieren Sie die Software über das Setup Programm. Der DNS Server Dienst wird installiert und gestartet.
  2. Über das Kontrollfeld DNS Server kann der DNS Server Dienst konfiguriert und überwacht werden. Das Kontrollfeld kann nur mit Administratorrechten ausgeführt werden.

Installation der DNS Software unter Windows 9x/ME

  1. Installieren Sie die Software über das Setup Programm.
  2. Starten Sie den Server mit Doppelklick.

Wenn eine hosts Datei bereits existiert wird diese als Ausgangspunkt für eine Nameserverdatenbank geladen. Die lokale Domäne und der Computername werden aus den Windows Einstellungen übernommen. Weitere Einträge können über den Menüpunkt Eintrag hinzufügen angelegt werden. Eine automatisierte Anlage von Einträgen ist mit dem Kommandozeilenprogramm DNSCMD.EXE möglich.


Benutzung

Die InfoBox wird nur beim Start der nicht registrierten Version angezeigt.

Einsatz des Servers als Dienst unter Windows 200x/XP/VISTA/7/8/10

Der DNS Server kann unter Windows 2000/XP/VISTA/7/8/10 als Dienst im Hintergrund laufen. Die Überwachung und Konfiguration erfolgt über das Kontrollfeld DNS Server der Systemsteuerung. Zur Konfiguration sind Administratorrechte erforderlich. Die Startmenüeinträge zur Installation/Entfernung des DNS Server Dienstes führen dabei folgende Befehle aus.

  1. Der Dienst wird mit dem Befehl
    DNS4NT -install
    installiert und wird dann automatisch gestartet. Über das Kontrollfeld Dienste kann der Dienst jederzeit gestoppt und neu gestartet werden.
  2. Mit dem Befehl
    DNS4NT -remove
    wird der Dienst beendet und entfernt.

Menüs
Datei
Statistik
zeigt die Benutzungsstatistik für den DNS Server.
Protokoll
zeigt das Transaktions und Fehlerprotokoll an, wenn die Option zur Protokollierung ausgewählt wurde.
Beenden
beendet das Programm.
Optionen
Einstellungen
Allgemein
  • Protokolldatei erstellen. Eine neue Protokolldatei kann täglich oder monatlich angelegt werden.
  • Tray Icon: Der DNS Server erscheint mit einem Symbol in der Systemleiste (nur Win9x/ME).
  • Benutzerunabhängig starten: Der DNS Server läuft unter Win98/ME als Dienst (nur Win9x/ME).
Server
Der Server kann als Backup Nameserver seine Daten von einem anderen Nameserver übernehmen. In diesem Fall muss die IP-Adresses des ersten Nameservers vorgegeben werden.
Es können bis zu vier IP-Adressen von externen Nameservern eingetragen werden. Anfragen zu Namen, die nicht in der lokalen Domäne liegen und die nicht beantwortet werden können, werden an diese Nameserver weitergeleitet.
Cache
in der aktuellen Implementierung werden A, NS, CNAME und MX Einträge gespeichert.
Die Software kann den TTL Wert (Gütigkeitsdauer eines Eintrages) zur Verbesserung der Netz- und Cache Leistung modifizieren. Ohne Angaben von TTL Werten werden die erhaltenen TTL Werte zu den Einträgen nicht verändert.

  • Mit der minimalen Server TTL kann die Gütigkeitsdauer von erhaltenen Einträgen im Cache verlängert werden. Damit lässt sich eine bessere Cacheleistung erreichen, es könnte aber in seltenen Fällen zu fehlerhaften Einträgen führen. z.B. Es gibt Server, die Einträge mit einer TTL in der Grössenordung 10 Sekunden mitteilen. Diese lassen sich nicht mehr sinnvoll cachen. Mit einer minimalen Server TTL von z.B. 300s (5min) lässt sich eine drastische Verbesserung erreichen.
  • Mit der maximalen Client TTL kann die Gütigkeitsdauer von Einträgen für die Klienten begrenzt oder ein Caching im Klienten vollständig verhindert werden. Eine Zwischenspeicherung kann damit auf den zentralen Cache des DNS Servers beschränkt werden.
  • Die maximale Anzahl der Einträge im Cache kann zur Begrenzung des Speicherbedarfs vorgegeben werden. Wenn die maximale Anzahl überschritten wird werden die am wenigsten genutzten Eintäge ersetzt.
  • Der Cacheinhalt kann mit Beendigung in eine Datei CACHE.DMP gespeichert werden. Bei einem erneuten Start des Programms wird das Cache dann mit dem Inhalt von CACHE.DMP initialisiert.
  • Mit Cache löschen wird der gesamte Cacheinhalt gelöscht.
Sicherheit

Es können getrennte Zugriffrechte für Anfragen, Zonentransfers und Updates angelegt werden.
  • Anfragen sind normale DNS Anfragen zur Auflösung eines Namens.
  • Ein Zonentransfer wird von Backup-Nameservern zur Aktualisierung seiner Daten vom ersten Nameserver verwendet.
  • Updates werden von DHCP Servern oder DHCP Klienten versandt um automatisch einem Namen im Nameserver zu registrieren. Ein Update sollte immer an den ersten Nameserver versandt werden.

Wenn der Zugriff auf bestimmte IP-Adressbereiche begrenzt wird, sollte im Normalfall auch 127.0.0.1 mit aufgenommen werden. Ansonsten kann der DNS Client des Computers keine Anfragen mehr an den DNS Server richten.

Lokale Domäne
allgemeine Angaben zur lokalen Domäne. Bei jeder Änderung der Datenbankeinträge wird die Versionsnummer der Datenbank automatisch erhöt. Bei einem Backup Nameserver werden alle Einträge vom ersten Nameserver übernommen. Mit der Option vom 1. Nameserver aktualisieren kann bei einem Backup Nameserver eine sofortige Auffrischung vom ersten Nameserver gestartet werden.
Eintrag hinzufügen
zum Anlegen neuer Adress-, Nameserver- oder MX-(Mail-) einträge. Zum Entfernen von Einträgen erscheint nach dem Anklicken eines Eintrages mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü.
Eintäge sollten nur auf dem ersten Nameserver angelegt werden, da sie auf einem Backup Nameserver mit einer Aktualisierung wieder verloren gehen.
Namen blockieren
Unerwünschte Namen und Domänen können mit einem Eintrag blockiert werden. Anfragen werden dann mit einer IP-Adresse 127.0.0.1 beantwortet. Die Einträge werden in der Datei "domains.blk" gespeichert. Zur Reduktion der Anzahl der Einträge sind Ersetzungen möglich.
Zusätzlich wird eine Sperrliste im Format einer hosts Datei unter dem Namen "hosts.blk" im Programmverzeichnis ausgewertet.
Hilfe
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über diesen Dialog wird die Software registriert. Geben Sie bitte dort den Lizenzschlüssel und die Lizenzkennung ein. Nach erfolgreicher Registrierung wird unter Hilfe-Über... die Lizenzkennung angezeigt.
Lizenzbedingungen anzeigen
zeigt die Lizenzbedingungen an.
Infomationen
zeigt Version und Urheberrecht an.

Verfügbarkeit

Die jeweils aktuelle Version der haneWIN DNS Software ist unter www.hanewin.net zu finden. Bitte senden Sie Kommentare, Anregungen und beobachtete Probleme zum Programm an .